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Obdachlosigkeit wird definiert als Zustand, in dem Menschen über keinen festen Wohnsitz verfügen und in verschiedensten Notunterkünften,  im öffentlichen Raum, oder im Freien übernachten müssen. Das Wort "Obdachloser" bekam überwiegend durch das NS-Regime seine heute bekannt negative Bedeutung. Die Mehrzahl der obdachlosen Menschen in den Industriestaaten sind Männer. Unter den allein stehenden Obdachlosen machen sie ca. 80-85% aus. Ein Fünftel dieser obdachlosen Menschen sind ehemalige Strafgefangene, die nach der Haftentlassung nicht in geordnete Verhältnisse zurückgefunden haben. Langzeitobdachlose sind heute in den meisten Großstädten präsent. Abfällig werden sie auch mit Bezeichnungen wie Landstreicher, Sandler oder Penner tituliert.

 

Bei unseren Recherchen mussten wir feststellen, dass es bedenklich wenig veröffentlichte, leicht zugängliche Informationen zur Thematik Obdachlosigkeit gibt. Kein Wunder, ist eine statistische Erfassung auch kaum bis schwer möglich. Deshalb hat die Kreativfabrik beschlossen, sich verstärkt mit diesem Thema zu auseinander zu setzen. Nachdem sich immer öfter Menschen bei der Kreativfabrik melden, die Wohnungsnot erleiden, und uns immer wieder Berichte erreichen, wie mit Obdachlose umgegangen wird, haben wir ein Konzept entwickelt, welches die zusehends unmenschlichen Bedingungen in Notschlafstellen, Jugendhäusern, Gefängnissen, Alten-Pflegehäusern und dgl. verbessern und aktiver gestalten soll.